Mit Benutzerfreundlichkeit zur Conversion-Rate Optimierung

Das ist wie junge Kartoffeln frisch vom Feld und Pommes – Eins ist die Grundlage und das andere ist ohne diese Basis unmöglich. Wer möchte, dass die Performance eines Webshops besser wird, der muss auch dafür sorgen, dass sich die potenziellen Käufer dort wohlfühlen und zurechtfinden. Wie das funktioniert, erfährst du hier!

1. Die Grundlagen

Was einem bereits in der Schulzeit gepredigt wird, hat auch hier Bestand: Die Grundlagen sind wichtig und eine von ihnen ist die Benutzerfreundlichkeit einer Internetseite bzw. Applikation. Wenn ein Onlineshop nicht auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht, können die Verkaufszahlen schnell sinken.

1.1. Kennzeichen benutzerfreundlicher Onlineshops

Wann genau ist ein Onlineshop benutzerfreundlich? Ganz allgemein kann man Benutzerfreundlichkeit so bezeichnen, dass die Besucher eines Webshops ihre Ziele schnell, effektiv und auch zufriedenstellend erreichen.


Das bedeutet also, dass der Kaufvorgang ohne unvorhergesehene Probleme abgeschlossen werden kann. Darüber hinaus darf der Prozess einer Bestellung keine unnötigen Schritte enthalten. Ein geringer Aufwand für die Kunden steht ebenfalls für die Benefits Deines Unternehmens.


Die verschiedenen Kennzeichen benutzerfreundlicher Onlineshops sind also:

  1. Wenn ein Besucher zum ersten Mal auf Deiner Webseite ist, muss er alle Funktionen selbsterklärend finden und bedienen können.
  2. Auch für Mehrfachnutzer müssen alle Funktionen effizient bedienbar sein.
  3. Die Funktionen müssen im Gedächtnis bleiben und authentisch sein.
  4. Fehlern muss bereits im Layout vorgebeugt werden und wenn diese dennoch passieren, schnell zu beheben sein.

1.2. Was ist Conversion-Rate-Optimierung?

CRO – so kann die Conversion-Rate Optimierung abgekürzt werden. User Insights und Daten zu nutzen, um die Kennzahlen des Unternehmenserfolgs zu steigern. Beim Optimieren der Key Performance Indicators bzw. KPI’s versucht ein Unternehmen alles so zu arrangieren, dass die Besucher einer Webseite zu einer bestimmten Handlung bewegt werden. Das kann viele Benefits für ein Unternehmen haben, wie zum Beispiel:

 

  1. Die Absprungrate der Besucher einer Webseite kann signifikant sinken und gleichzeitig die durchschnittliche Verweildauer steigen.
  2. Viele der Leser eines Unternehmensblogs kaufen potenziell auch und die Warenkorbabbrüche können außerdem reduziert werden.
  3. Optimierte Ladezeiten der Webseite und technisch einwandfreie Funktionen führen zu höheren Verweildauern und zu mehr abgeschlossenen Käufen.

1.3. Die Usability einer Webseite

Die Usability einer Webseite umfasst also sehr viele Aspekte. Genauer gesagt, steht sie aber für ein Design der Internetseite bzw. des Onlineshops, das ganz genau auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht.

Der Nutzer steht also im Mittelpunkt und die Designprozesse orientieren sich an einem intuitiven, einfachen und übersichtlichen Aufbau. Alles dafür, dass die Besucher keine unnötigen Bewegungen und Aktionen ausführen müssen, um an ihr Ziel zu kommen.

  • Generell gilt: so viel wie möglich, so wenig wie nötig! Um die Usability nachhaltig zu steigern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise sollte die Navigation auf das Wesentliche beschränkt werden. Das dient nicht nur der Orientierung, sondern zeigt auch deine Expertise im Fachgebiet! 
  • Auch optisch sollte nichts von dem wirklich Wichtigen ablenkend sein. Wenn die Design-Elemente also mit dem Content verknüpft sind, kann ein optimales Gesamtergebnis entstehen. Bestenfalls bietet das den Usern eine vertraute und dadurch sichere Umgebung.
  • Onlineformulare und Check-outs dürfen ebenfalls nicht zu kompliziert sein, denn sonst steigt für die Conversion die Abbruchrate rasant an. Gleiches gilt außerdem für das responsive Design für verschiedene Endgeräte und die gesamte technisch-einwandfreie Funktion.

1.4. Mobile Usability

Viele Personen rufen Webseiten nur noch am Handy oder Tablet auf. Es ist also notwendig, eine Internetseite bzw. einen Onlineshop perfekt an die Bedürfnisse von Nutzern mobiler Endgeräte anzupassen.


Mobile-Usability beschäftigt sich also mit der Benutzerfreundlichkeit aller digitalen Angebote in Bezug auf mobile Endgeräte. Das ist sehr wichtig, denn es geht nicht nur um kleinere Bildschirme bzw. Displays, sondern auch um andere Ressourcen und Kapazitäten der Geräte.

2. Was ist die Joy-of-Use?

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Schon jetzt wird klar, dass bei dem Besuch einer Webseite sehr viele Emotionen aufkommen. Diese können zum Beispiel das Gefühl von Sicherheit und Verständnis, aber auch Verwirrung und Frust sein. Letzteres sollte unbedingt vermieden werden. Wenn der Besuch einer Internetseite dann auch noch Spaß macht, entsteht für die Nutzer Joy-of-Use. Die Webseite wird dann mit einer positiven Erlebnisqualität verbunden.

3. Die Wichtigkeit der Conversion-Optimierung

Das große Ziel der Conversion-Optimierung ist immer die Steigerung des Gewinns oder des Umsatzes von einem Unternehmen. Hierzu können zahlreiche Maßnahmen, die sich je nach dem Conversion-Ziel unterscheiden, eingesetzt werden. Wenn also das Ziel mehr Benutzerfreundlichkeit ist, dann müssen die verschiedenen Schritte und Prozesse an diesem einen Ziel ausgerichtet sein. Um die verschiedenen Maßnahmen miteinander vergleichen zu können, helfen A-B-Testings.

4. Die Optimierung eines Onlineshops

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Im Performance Marketing wird die Performance eines Onlineshops anhand verschiedener Kennzahlen gemessen. Die Conversion Rate ist eine davon und gibt wieder, wie viele Besucher einer Webseite auch wirklich das Marketingziel ausführen. Hier möchten wir einmal die grundlegenden Methoden aufzählen, die beeinflussbar sind.

4.1. Warenkorb Optimierung:

Wenn sich Kunden unsicher fühlen oder der Check-out zu kompliziert ist, wird ein Bestellprozess schnell abgebrochen. Trust durch Siegel oder Kundenmeinungen kann hilfreich sein.

4.2. Content Optimierung:

Natürlich ist es ebenso wichtig, dass die Kunden immer genau die Inhalte dort finden, wo sie diese benötigen. Wenn der Content also nicht abgestimmt ist oder auch Call-to-Action fehlen, können Conversions ausbleiben.

4.3. Design und Layout:

Wenn ein Shop in Hinsicht der Benutzerfreundlichkeit optimiert werden soll, sind das Layout und Design nicht zu unterschätzen. Farben, Bilder und die Gesamtkomposition haben auch immer einen Einfluss auf die Gefühlswelt der User.

4.4. Optimierung mit SEA:

Nutzerfreundlichkeit bei der Suchmaschinenwerbung? Das geht! Wenn exakt darauf geachtet wird, dass die Nutzer ihre Keywords auch in den Anzeigentexten wiederfinden, oder die Landingpage optimiert wird, kann das zu einer positiven Nutzererfahrung führen.

5. Zusammenfassung

Die Benutzerfreundlichkeit ist also nicht nur ein kleines Detail der Conversion-Optimierung. Wer seinen Kunden etwas verkaufen möchte, der sollte sich bestenfalls nach deren Wünschen und Bedürfnissen richten, um nachhaltigen Erfolg zu haben. Unterschätzt die einfachen Dinge und Zutaten nicht – denn ohne Sie könnte ein ganzes Gericht nur halb so gut sein. Hol das Beste aus deinem Onlineshop heraus und serviere deinen Kunden knusprig frittierte und gut gesalzene Landingpages, die keine Wünsche mehr offen lassen!

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