Vertragsbedingungen - Online Marketing​

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese Vertragsbedingungen gelten zwischen der digitalbakery GmbH, Hauptstraße 50, 23611 Bad Schwartau (im Folgenden: digitalbakery) und dem Kunden (im Folgenden: Auftraggeber) als Unternehmer im Sinne des § 14 Bürgerliches Gesetzbuch.
  2. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
  3. Die Vertragssprache ist deutsch.
  4. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen dieser Vertragsbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform, auf die auch nicht mündlich verzichtet werden kann.
  5. Soweit im Rahmen dieser Vertragsbedingungen von Schriftform die Rede ist, schließt dies die Textform im Sinne des § 126 b BGB ein.
 
 

§ 2 Vertragsgegenstand, Vertragsschluss

  1. Vertragsgegenstand ist die Umsetzung von Werbe-Kampagnen (im Folgenden Kampagne) mit dem Ziel Verkäufe / Anfragen zu generieren. Dabei schaltet digitalbakery Werbung nach einer zuvor festgelegten Kampagne. Dazu nutzt digitalbakery Multi-Channel-Marketing auf verschieden online Marketing-Kanälen wie Instagram, Facebook, Tik Tok, die im Angebot aufgeführt werden. Digitalbakery schuldet lediglich die Umsetzung der Kampagne, der Erfolg wird vertraglich nicht geschuldet.

Zusätzlich wird ein Werbebudget festgelegt, das ebenfalls auf Grundlage der vereinbarten Kampagne vorab im Angebot aufgeführt wird. Dieses wird bei einem der Marketing- Drittanbieter zur Ausführung der Kampagne direkt abgerechnet.

Grundsätzlich werden Inhalte (Creatives und Copies) für die Werbeanzeigen vom Auftraggeber gestellt, soweit nichts anderes vereinbart ist. Insbesondere würde eine anderweitige Vereinbarung im schriftlichen Angebot festgehalten.

  1. Digitalbakery erstellt nach Wünschen des Auftraggebers ein schriftliches Angebot. Daraufhin kann der Auftraggeber eine schriftliche Auftragserteilung übersenden.

Mit Auftragserteilung wird das Angebot angenommen, sodass der Online-Marketing-Vertrag zwischen den Parteien damit als geschlossen gilt.

Das schriftliche Angebot hat eine Gültigkeit von 14 Werktagen. Eine danach übersandte Auftragserteilung durch den Auftraggeber gilt als neues Angebot des Auftraggebers, wobei es digitalbakery freisteht dieses Angebot anzunehmen.

§ 3 Werbebudget, Einrichtungsgebühr, Zielgruppen

  1. Für die Ausführung der Kampagne wird, sofern nicht anders vereinbart, ein kombiniertes Abrechnungsmodell zugrunde gelegt, bestehend aus einer fixen Pauschale in Verbindung mit einer prozentualen Abrechnung anhand des Werbebudgets.
  2. Das festgelegte Werbebudget, wird, soweit nicht anders in der Auftragsbestätigung vereinbart, vom Auftraggeber direkt an den Drittanbieter gezahlt. Der Vertrag für das Werbebudget besteht dann zwischen Drittanbieter und Auftraggeber.

Der Auftraggeber berechtigt lediglich digitalbakery zur Nutzung des Webebudgets zur Ausgestaltung der Kampagne, wobei das Werbekonto von digitalbakery zu diesem Zweck optimiert und betreut wird.

Dazu wird die Aufteilung des Werbebudgets in den einzelnen Netzwerken dynamisch, anhand von Performance-Parametern und im Ermessen der digitalbakery verteilt.

  1. Eine grobe Zielgruppendefinition wird mit dem Kunden gemeinsam, vor Beginn der Kampagne, abgestimmt. Die Zielsetzung der Kampagne richtet digitalbakery individuell anhand von Performanceindikatoren wie z. B. Klickrate, Conversions, Impressionen aus.

§ 4 Verantwortlichkeit für Inhalte, Nutzungsrechte, Rechte Dritter

  1. Für die vom Auftraggeber erstellten und eingebrachten Werbeinhalte wie Motive, Texte, Grafiken oder Bilder ist ausschließlich der Auftraggeber verantwortlich. Die Inhalte macht sich digitalbakery nicht zu Eigen. Digitalbakery geht davon aus, dass der Auftraggeber bei erstellten oder eingebrachten Inhalten alle erforderlichen Urheber- Marken- oder sonstige Rechte innehat.
  2. Für den Fall, dass vertraglich die Produktion von Werbemitteln vereinbart wurde, so übergehen die Werbemittel, mit Abnahme durch den Auftraggeber in sein Eigentum, sodann gilt erneut § 4 Abs. 1.

§ 5 Schadensersatzansprüche Dritter und Freistellung

Soweit die vom Auftraggeber erstellten oder eingebrachten Werbeinhalte Rechte Dritter (z. B. Bildrechte, Urheberrechte, Datenschutz, Wettbewerbsrechte) verletzen, so wird digitalbakery von etwaigen Ansprüchen Dritter freigestellt und den dadurch entstanden Schaden zu ersetzen.

In einem solchen Fall ist der Auftraggeber verpflichtet, digitalbakery unverzüglich darüber zu informieren.

§ 6 Vergütung und Auslagenersatz

  1. Die Pauschalvergütung ist dem anliegenden schriftlichen Angebot zu entnehmen.
  2. Erbringt digitalbakery im Einvernehmen mit dem Auftraggeber Leistungen, die über den Umfang seiner vertraglichen Verpflichtung hinausgehen oder erbringt er Leistungen, die erst auf Grund von Pflicht- oder Obliegenheitsverletzungen des Auftraggebers erforderlich geworden sind, so erhält er hierfür eine zusätzliche Vergütung. Diese wird separat in der Auftragsbestätigung ausgewiesen und ist immer zuzüglich der aktuell gültigen Mehrwertsteuer.
  3. Digitalbakery stellt eine anteilige Anzahlung von der gesamten Auftragssumme vor Beginn der Erstellung der Kampagne in Rechnung. Die Fälligkeit ergibt sich aus der jeweiligen Rechnung.
  4. Digitalbakery hat Anspruch auf Ersatz seiner Auslagen, insbesondere bei Ausgaben, die digitalbakery durch die Beschaffung von Inhalts- oder Grafikelementen angefallen sind, dies geschieht grundsätzlich vorab in Absprache mit dem Auftraggeber.

§ 7 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

  1. Der Auftraggeber hat digitalbakery alle zur Entwicklung der Kampagne notwendigen Informationen rechtzeitig mitzuteilen und Wünsche rechtzeitig zu äußern.
  2. Sofern die Qualität, der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Inhalte nicht zur Verarbeitung geeignet sind, so hat der Auftraggeber dafür Sorge zu tragen, dass er die Qualität so weit verbessert, dass die Inhalte und Dateien verarbeitet werden können. Sofern der Auftraggeber digitalbakery zur Qualitätsvereinbarung zusätzlich beauftragt, so wird der Mehraufwand mit dem üblichen Stundensatz vergütet und zusätzlich abgerechnet. Dieser Stundensatz ergibt sich aus der vorliegenden Auftragsbestätigung und ist immer zuzüglich der aktuellen gesetzlichen Mehrwertsteuer.

§ 8 Leistungszeit und Kündigung

  1. Die Laufzeit der Marketing-Kampagne wird im schriftlichen Angebot aufgeführt und wird mit Vertragsschluss zum Vertragsinhalt. Mit Ende der Laufzeit endet der Vertrag, sofern die Parteien nicht eine weitere Verlängerung schriftlich vereinbaren.
  2. Dieser Vertrag kann von beiden Seiten bei erheblichen Pflichtverletzungen des anderen Teils vorzeitig beendet werden, insbesondere wenn die digitalbakery GmbH die weitere Erfüllung ablehnt, der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten gem. § 7 dieser Vertragsbedingungen nachhaltig nicht nachkommt oder der Auftraggeber fällige Abschlagszahlungen gem. § 6 Abs. 3 dieser Vertragsbedingungen nicht leistet. Die Beendigung dieses Vertrages setzt eine vorherige Mahnung bzw. Abmahnung und Nachfristsetzung voraus, es sei denn, die weitere Vertragserfüllung ist unmöglich oder von der anderen Vertragspartei ernsthaft und endgültig abgelehnt worden.
  3. Der Auftraggeber kann den Vertrag darüber hinaus auch ohne wichtigen Grund jederzeit beenden. Hiervon bleibt der Vergütungsanspruch der digitalbakery jedoch unberührt, abzüglich ersparter Aufwendungen und Einnahmen aus anderweitiger Verwendung des bisherigen Arbeitsergebnisses oder der für den Auftraggeber vorgesehenen Kapazitäten.

§ 9 Zahlung

  1. Nach Beendigung der Vertragslaufzeit stellt digitalbakery eine Rechnung mit dem restlichen vereinbarten Betrag, abzüglich der bis dahin bereits gezahlte Anteile. Der offene Betrag ist innerhalb von 7 Arbeitstagen nach Zugang der Rechnung zur Zahlung fällig. Die Vergütung ist auf das Konto bei der Volksbank Lübeck, IBAN: DE15 23090142 0051 8995 15, BLZ GENODEF1HLU einzuzahlen.
  2. Gerät der Auftraggeber mit der Zahlung fälliger Forderungen in Verzug, so hat der Auftraggeber Verzugszinsen zu zahlen. Die Möglichkeit der digitalbakery zur Geltendmachung weitergehender Ansprüche aus dem Verzug bleibt unberührt.

§ 10 Gewährleistung und Haftung

  1. Bei Mängeln gelten die gesetzlichen Vorschriften.
  2. Im Falle einfacher Fahrlässigkeit haftet der digitalbakery nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten oder von Leben, Körper oder Gesundheit einer Person. Diese Haftungsreduktion gilt auch für das Verschulden eines Erfüllungsgehilfen im Sinne von § 278 BGB. Im Übrigen ist die Haftung im Falle der einfachen Fahrlässigkeit, mit Ausnahme von Lebens-, Körper- oder Gesundheitsverletzungen, auf den Ersatz der vertragstypischen, vorhersehbaren Schäden begrenzt.
  3. Digitalbakery haftet nicht für die falsche Kennzeichnung von Werbeinhalten oder Anzeigen.

§ 11 Vertraulichkeit, Herausgabe- und Löschungspflichten

  1. Die Parteien verpflichten sich wechselseitig, über alle ihnen im Rahmen des vertragsgegenständlichen Auftrags auf der Grundlage dieses Vertrages bekannt gewordenen Informationen bis zum Ablauf von 20 Jahren nach vollständiger Vertragserfüllung Stillschweigen zu bewahren. Dies gilt nicht, soweit ein berechtigtes Interesse an einer Offenbarung besteht.
  2. Digitalbakery verpflichtet sich, nach Ablauf der Kampagne (ohne weitere Verlängerung) alle ihm vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen und Inhalte, die in elektronischer Form vorliegen, zu löschen, es sei denn, der Auftraggeber beauftragt ihn ausdrücklich mit deren Archivierung; auf vorheriges Verlangen des Auftraggebers hat er diesem zuvor eine Kopie, der im Verlangen bezeichneten, bestimmten Informationen oder Inhalte zukommen zu lassen. Informationen und Inhalte, die in verkörperter Form vorliegen, sind an den Auftraggeber zurückzugeben oder auf dessen Verlangen hin oder bei Nichtannahme zu vernichten.

§ 12 Schlussbestimmungen

  1. Der zwischen digitalbakery und dem Auftraggeber bestehende Vertrag unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CiSG).
  2. Sollte eine Bestimmung in diesen Vertragsbedingungen oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen oder Vereinbarungen nicht berührt.
  3. Erfüllungsort ist der Sitz von digitalbakery. Sofern beide Parteien Kaufleute im Sinne des HGB sind, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus den Vertrag Lübeck.